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Erleichtern Bernsteinketten meinem Baby das Zahnen?

Januar 4, 2012 | Baby Entwicklung, Baby Gesundheit, Baby Schlaf

Bernsteinketten beim Zahnen

Das erste Zähnchen sorgt oft für schlaflose Nächte- bei Baby und Eltern. Meist kommt dieses ziwschen dem 6. und 8. Monat und kündigt sich durch vermehrtes Spucken und gerötete Bäckchen an. Die Laune des Kleinen sinkt erheblich. Dagegen gibt es allerdings Hilfe.

Bernstein als natürliches Wundermittel

Bernstein wird nach alten Überlieferungen seit jeher als Heil- und Schutzmittel genutzt. Ihm wird eine beruhigende Wirkung zugesprochen, die sich auch auf den oft schmerzhaften ersten Zahn bei unseren Kleinen positiv auswirken soll.Bernsteinketten können helfen das Zahnen zu erleichtern und die Schmerzen zu lindern. Die Beschaffenheit des Bernstein ist weich und die Oberfläche sollte selbstverständlich glatt sein. So kann sie dem zarten Babygaumen nicht schaden und dem Zahn durch regelmäßiges Beißen einen leichteren Durchbruch verschaffen. Bernsteine sind außerdem sehr leicht.Dadurch stören sie das Kleine nicht und es kann sie leicht greifen.

Sind Ketten bei Babys nicht gefährlich?

Dagegen spricht für viele Eltern allerdings die Gefahr, die eine Kette bei einem Baby mit sich bringt.Das Baby könnte sich selbst würgen oder die Kette zerreißen, sodass Kleinteile verschluckt werden können.Außerdem erfordert eine Bernsteinkette eine regelmäßige Reinigung von Speichel und Essensresten um eine hygienische Nutzung zu gewährleisten. Spezielle Babyketten allerdings lösen diese Angst, denn sie sind darauf ausgerichtet, dass sie sich lösen, wenn das Baby zu fest zieht oder sich verfängt. Kleinteile können dann aber trotzdem nicht verschluckt werden, weil die Bernsteinperlen einzeln aufgefädelt sind. Diese lassen sich auch ganz einfach mit etwas klarem Wasser und einem trockenen Tuch reinigen, sodass keinerlei Schadstoffe dem Baby schaden können und sichern somit den hygienischen Aspekt. Wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen will, dem bietet sich die Alternative eines Armbändchens. Damit ist die Strangulationsgefahr auf jeden Fall ausgeschlossen und das Baby kann besser auf den Bernsteinen herumbeißen. Neben der schmerzlindernden Eigenschaft des Bernsteins soll er auch bei Magenbeschwerden und Krämpfen helfen, sowie bei Verspannungen, Rheuma und sogar Halsschmerzen.
Eine wissenschaftliche Bestätigung über die Wirkung von Bernstein gibt es zwar nicht, aber es gibt auch keinerlei Anzeichnen für einen schädlichen Einfluss. Wem das trotzdem zu unsicher erscheint, dem bieten sich natürlich auch die  Möglichkeiten eines gekühlten Beißringes, Zahngels aus der Apotheke, homöopathischer Mittel oder einer Babyzahnbürste.
Verzichten solltest Du im ersten Lebensjahr aber auf Schmerz- und Fiebermittel, da diese dem Kleinen schlimmstenfalls eher schaden als helfen.

Bild: sabrina gonstalla / pixelio.de

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