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Babymassagen- Nicht nur ein tolles Erlebnis für die Kleinen

Januar 25, 2012 | Baby Entwicklung, Baby Gesundheit, Baby Schlaf, Baby Sinne, Mami und Kind

In vielen Kulturen ist die Babymassage längst eine alte Tradition und auch hier zu Lande erfreuen sich immer mehr Babys den zarten Streicheleinheiten. Studien belegen, dass regelmäßige Massagen das Wohlbefinden des Babys steigern und die Bindung zwischen Eltern und Kind steigern. Außerdem kann die Massage bei sanften Bewegungen Haltungsschäden vorbeugen und das Immunsystem steigern, das Selbstbewusstsein steigern und für einen tieferen Schlaf sorgen. Da dein Baby ausgeglichener ist, weint es auch weniger und ist ruhiger und aufmerksamer. Ein besonderer Vorteil der Babymassage ist außerdem die gesteigerte Produktion von Myelin. Myelin ist ein Eiweiß, das die Nervenfasern umschließt und den Kontakt zu den Muskeln herstellt. So wird die Reizübertragung garantiert und je mehr Myelin sich um die Nervenfasern befinden, desto besser funktioniert sie.

Worauf muss ich achten?

Grundsätzlich gibt es kein richtig und falsch, so lange deine Bewegungen sanft und durchdacht sind. Du solltest keinen Druck aufbauen, sondern dein Baby viel mehr streicheln. Nimm dir für die Babymassage viel Zeit und entspann Dich. Desto wohler Du dich fühlst, desto entspannter wird dein Baby und kann sich um so besser auf die Berührungen einlassen. Das Kleine sollte ausgeruht und satt sein, sonst ist es abgelenkt und quengelt und verbindet die Massage irgendwann mit etwas Negativem. Benutze ein Öl, das frei von Farb- und Konservierungsstoffen ist und kein Parfum enthält, um die zarte Babyhaut zu schützen. Dazu eignen sich Öle aus Mandeln, Oliven, Jojoba oder Weizenkeimen. Du kannst es vor der Massage kurz in deinen Händen erwärmen. Generell sollte zu dem Zeitpunkt der Massage der Raum schön warm sein, damit das Kleine nicht friert. Du kannst es dazu auch auf die Wickelkommode legen, wenn du eine Decke oder ein Handtuch unterlegst und den Heizstrahler anmachen. Wichtig ist nur, dass ihr ungestört seid.

Wie oft sollte ich mein Baby massieren?

Sofern du möchtest, kannst Du dir jeden Tag die Zeit nehmen dein Baby zu massieren. Es kann zum kleinen Ritual nach dem Aufwachen oder Stillen sein, oder einfach dann gemacht werden, wenn ihr die Zeit dazu habt. Schon bald wirst Du merken, dass dein Kind den Berührungen neugierig folgt. Streiche nun sanft über den Brustkorb des Babys, an den Armen und Beinen entlang oder im Uhrzeigersinn auf dem Bauch. Auch der Rücken und die Handinnenfläche, sowie die kleinen Füßchen sind empfänglich für die Aufmerksamkeit. Direkter Hautkontakt ist sehr wichtig für die Entwicklung des Babys und kräftigt auch das eigene Körperempfinden. Gerne kannst du zu Anfang der Massage ein kleines Lied singen oder etwas anderes nutzen um die volle Aufmerksamkeit deines Babys zu erlangen. Das wird schnell zum Ritual und dein Kleines merkt bald, wann Du es wieder massieren möchtest. Die Haut wird bei der Massage gut durchblutet und kann sich dadurch ganz leicht röten. Achte aber darauf, dass du nur sehr zarten Druck auf die empfindliche Haut ausübst. Anfangen kannst Du mit der Massage circa aber der dritten Lebenswoche, wenn die Nabelschnur gut abgeheilt ist. Für den Anfang reichen einfach sanfte Berührungen von Haut zu Haut. Möchtest du aber mehr über professionelle Babymassagen lernen, kannst Du einen Kurs in deiner Nähe besuchen. Diese werden meist von Hebammen geleitet, die Dir weitere tolle Tipps für den vertrauten Umgang mit deinem Nachwuchs geben können.
Bild: Lisa Schwarz  / pixelio.de

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